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Gemeinde Rohrbach a.d.Ilm  |  E-Mail: gemeinde@rohrbach-ilm.de  |  Online: http://www.rohrbach-ilm.de

Defibrillatoren im Gemeindegebiet Rohrbach

Bild Defibrillator

Defibrillatoren können Leben retten! Dies hat sicherlich schon Jeder einmal gehört. Daher finden öffentlich zugängliche Defibrillatoren (abgekürzt: AED = automatisierter externer Defibrillator) immer mehr Einzug in öffentliche Gebäude oder vor allem in größeren Städten in Bereichen wie Bahnhöfe, U-Bahn-Stationen, Kaufhäuser und so weiter.

 

Auch die Gemeinde Rohrbach ist hier tätig geworden und leistet somit einen Beitrag zur allgemeinen Sicherheit der Bevölkerung.

 

Im Gemeindegebiet befinden sich insgesamt 14. AEDs, davon 12 Stück an öffentlich zugänglichen Standorten:

 

 

 

- Rathaus Rohrbach, Seiteneingang (Montage an Außenwand)

- Turmberghalle Rohrbach, Foyer (nur während den Betriebszeiten zugänglich)

- Sparkasse Rohrbach, Foyer (Zugang rund um die Uhr)

- Hallertauer Volksbank Rohrbach, Foyer (Zugang rund um die Uhr)

- Vereinsheim TSV Rohrbach (Montage an Außenwand)

- Vereinsheim SV Fahlenbach (Montage an Außenwand)

- Feuerwehrgerätehaus Waal (Montage an Außenwand)

- Feuerwehrgerätehaus Rohr (Montage an Außenwand)

- Feuerwehrgerätehaus Gambach (Montage an Außenwand)

- Agrar-Oldie-Halle, Ottersried (Montage an Außenwand)

- Schneider, Fürholzen 19 (Montage an Außenwand Garage)

- Daniel, Ossenzhausen 7 (Montage an Außenwand)

 

Die Standorte sind auch in einer speziellen „Defi-App“ des Bayer. Roten Kreuzes abrufbar. Die zwei weiteren AEDs stehen jeweils den Freiwilligen Feuerwehren Rohrbach und Fahlenbach als Fahrzeugbeladung im Bedarfsfall bei Alarmierung zur Verfügung.

 

Die Anwendung eines Defibrillators ist kinderleicht und selbsterklärend sowie für Jedermann erlaubt. Für den Laien bedarf es keiner Unterweisung. Die Steigerung der Überlebenswahrscheinlichkeit eines Patienten bei Anwendung eines Defibrillators innerhalb von 3 Minuten auf bis zu 80 % zeigt, wie wichtig es ist, sich zu trauen, ein solches Gerät zu benutzen und nicht erst auf das Eintreffen des Rettungsdienstes zu warten. Wie das Gerät genau funktioniert, was generell bei einem Notfall zu veranlassen ist (u.a. Notruf absetzen) oder wie gleich nochmal die Herz-Lungen-Wiederbelebung abläuft, muss man sich nicht merken – das Gerät teilt dies mit automatisierter Stimme nach Öffnen des Deckels dem Bediener Schritt für Schritt mit.

 

 

Zur allgemeinen Erklärung der Funktionsweise eines Defibrillators sei erklärt, dass es sich hierbei um ein Gerät handelt, das bei einem Kreislaufstillstand durch lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern oder Kammertachykardie einen Stromschlag abgibt, um diese Störungen bestenfalls aufzuheben. Danach ist das Herz wieder in der Lage in einen geordneten Herzrhythmus einzusteigen. Problematisch ist, dass diese Rhythmusstörungen pro Minute etwa zehn Prozent schwächer werden und somit die erfolgreiche Defibrillationswahrscheinlichkeit ebenfalls um etwa zehn Prozent pro Minute sinkt. Somit ist nur eine frühe Defibrillation in der Regel lebensrettend. Ein Defibrillator kommt bei einem bewusstlosen Patienten ohne ausreichende Lebenszeichen (Puls, Atmung) zur Anwendung.

 

Defibrillatoren können Leben retten – wenn man ihn anwendet! Daher hoffen wir alle, dass man einen Defibrillator im besten Fall niemals benötigt, aber im Notfall weiß, wo ein Gerät angebracht ist und wie dieses zum Einsatz gebracht werden kann.

 

Eine graphische Übersicht zum Ablauf einer Frühdefibrillation bzw. von Erste-Hilfe-Sofortmaßnahmen finden Sie als Anhang zu dieser Seite bereitgestellt.

 

Bei Fragen können Sie sich an das Bauamt, Herrn Ettinger (Tel. 08442/9670-35) oder an das Bayer. Rote Kreuz, Kreisverband Pfaffenhofen (Tel. 08441/4933-0) wenden.

 

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